6. Dezember 2018

Mobile szenische Lesung

aus verbrannten Büchern

Eine Demonstration gegen das Vergessen und als Ausdruck des Protestes gegen heutige politisch, ideologisch und rassistisch motivierte Ignoranz.

AM 10. MAI 2018 – vor der Staatsoper (19.00h) und im Lichthof des Gasteig (20.00h).

Unsere Schüler*innen aus dem 2. und 3. Jahrgang:
Michaela Bader, Markus Beisl, Lukas Oberhuber und Leon Sandner
lesen GEDICHTE UND PROSA VON ERICH MÜHSAM, MASHA KALEKO, ERICH KÄSTNER, KLAUS MANN u.a.In Zusammenarbeit mit Wolfram Kastner, Institut für Kunst und Forschung
Künstlerische Leitung, Stimm- und Sprechtraining: Martin Pfisterer, Dozent an der NMS

Vor 85 Jahren verbrannten die Nazis zehntausende von Werken, die für immer ausgelöscht werden sollten.
Die mobile szenische Lesung sieht sich als Fortsetzung der Lesung aus verbrannten Büchern, die tagsüber am Königsplatz stattfindet. An zwei zentralen Orten der größten Münchner Kulturinstitutionen wird mit dieser Performance an die Zeit des Nationalsozialismus und deren Verdrängung erinnert werden. Die jungen Talente der NMS wollen den öffentlichen Raum als Bühne nutzen, um Anstöße zum Nachdenken über die NS-Zeit und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Nachwirkungen des Regimes zu geben.