7. Mai 2018

Projekte 2018

Als diesjähriges Abschlussprojekt präsentiert die NMS das Stück „DNA“ (2007) des zeitgenössischen britischen Bühnenautors Dennis Kelly.

Premiere am 19. Juli 2018, 20 Uhr im Einstein Kultur München, Halle 1
Vorstellungen: Fr, 20. Juli | Sa, 21. Juli, jeweils 20 Uhr

Die Protagonisten: Eine Jugend-Clique, die sich der Aufsicht der Erwachsenen entzogen hat.
Der Tatort: Ein Wald zwischen schützendem Paradies und peinigendem Inferno.
Das Todesopfer: Einer, der „dazugehören“ wollte.
Das Ziel: Die Sache vertuschen, ohne dass ein Gruppenmitglied, nach Vorbild einer TV-Krimiserie, via DNA-Analyse zu Rechenschaft gezogen wird.
Der Plan gelingt und übertrifft sogar alle Vorstellungen – bis Wochen später twas Unerwartetes geschieht…

Dennis Kelly führt mit diesem Stück vor Augen, wie „das Gesetz des Dschungels“ einsetzt, sobald Zustände von Angst und Panik die Oberhand über Moral und Vernunft übernehmen. Unbeachtet des sozialen Hintergrundes können – ohne eine übergeordnete ethische Instanz als Orientierung – Humanität und Zivilisation schnell verloren gehen.

„DNA“ zeigt, wie aus der Gruppendynamik eine wilde Bereitschaft zu Gewalt und Quälen grund- und grenzenlos eskaliert und zum sadistischen Genuss wird – während aus dem Gruppenzwang alle Verbündeten zu Mitwissern und insofern auch zu Mittätern werden. Wie lässt es sich mit dieser Kollektivschuld leben? Jeder verkraftet diese „Sünde“ auf seine Weise. Der Zusammenhalt der Gruppe droht dabei auseinanderzufallen.

Fotos: Peter Nitzsche

Mit: Michaela Bader, Markus Beisl, Jasmin Bernhardsgrütter, Sander Bucher,
Mira Malan, Lukas Oberhuber und Mika Sing aus dem 3. Jahrgang der Neuen Münchner Schauspielschule

Regie: Vincent Kraupner
Dramaturgie: Dr. Lyla Cestier
Regieassistenz und Abendspielleitung
: Franziska Reng

Karten: 16 € / 10 €
Einstein Kultur
Einsteinstraße 42, 81675 München (U-/ Tram Max-Weber Platz)
Telefon: 089 – 416 173 795 | tickets@einsteinkultur.de
www.einstein-kultur.de

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JUNI 2018:

Die Neue Münchner Schauspielschule gestaltet das 160-jährige Jubiläum
des Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München!

Anlässlich des 160-jährigen Jubiläums des Hotels Vier Jahreszeiten Kempinski in der Maximilianstraße gestalteten Schüler*innen der NMS im Rahmen eines großen Events zahlreiche Szenen im und um das Hotel.

Ein Highlight waren die Zeitreisen in den Aufzügen, das Food-Event im Sterne-Restaurant Scharfreiter sowie die Szene vor dem Hotel mit Ludwig I. und dessen Sohn Maximilian II.!   ZUM VIDEO !

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MOBILE SZENISCHE LESUNG AUS VERBRANNTEN BÜCHERN

Eine Demonstration gegen das Vergessen und als Ausdruck des Protestes
gegen heutige politisch, ideologisch und rassistisch motivierte Ignoranz. AM 10. MAI 2018 – vor der Staatsoper (19.00h) und im Lichthof des Gasteig (20.00h).Unsere Schüler*innen aus dem 2. und 3. Jahrgang:
Michaela Bader, Markus Beisl, Lukas Oberhuber und Leon Sandner
lesen GEDICHTE UND PROSA VON ERICH MÜHSAM, MASHA KALEKO, ERICH KÄSTNER, KLAUS MANN u.a.In Zusammenarbeit mit Wolfram Kastner, Institut für Kunst und Forschung
Künstlerische Leitung, Stimm- und Sprechtraining: Martin Pfisterer, Dozent an der NMS

Vor 85 Jahren verbrannten die Nazis zehntausende von Werken, die für immer ausgelöscht werden sollten.
Die mobile szenische Lesung sieht sich als Fortsetzung der Lesung aus verbrannten Büchern, die tagsüber am Königsplatz stattfindet. An zwei zentralen Orten der größten Münchner Kulturinstitutionen wird mit dieser Performance an die Zeit des Nationalsozialismus und deren Verdrängung erinnert werden. Die jungen Talente der NMS wollen den öffentlichen Raum als Bühne nutzen, um Anstöße zum Nachdenken über die NS-Zeit und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Nachwirkungen des Regimes zu geben.

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W I E D E R A U F N A H M E

Wenn ich mir was wünschen dürfte…
Lieder & Texte aus den Goldenen Zwanzigern und den frühen Dreißigerjahren 

Deutschland zwischen den zwei Weltkriegen: ein politisches Pulverfass, auf dem umso ausgelassener getanzt wird. Kunst und Kultur treiben ungeahnte Blüten und sprengen alte Strukturen. Zwischen versteckten Nischen und groß ausgeleuchteten Bühnen schwelgen die Künste im Exzess. Künstler und Künstlerinnen experimentieren, man gibt sich ganz dem Augenblick hin. Erstmals werden offen sexuelle Freizügigkeit und unkonventionelle Lebensformen diskutiert.  Auf dem Parkett erscheinen starke Frauen wie Marlene Dietrich, Zarah Leander und andere, deren Lieder bis heute nicht an Kraft verloren haben.

Fünf Nachwuchsschauspieler*innen ziehen das Publikum in diese Zeit. Mit Musik und Texten von Friedrich Holländer, Kurt Weill, Joachim Ringelnatz, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht und anderen lassen sie die Wünsche, Träume und die Aufbruchstimmung der Zwanziger und Dreißigerjahre lebendig werden.

Mit den Student*innen der Neuen Münchner Schauspielschule: Alena von Aufschnaiter, Anita Eichhorn, Manuel Feneberg, Sarah Giebel,  Eva-Maria Spiegelhauer
Am Klavier: Anna Brandis
Einstudierung: Marie Brandis, Clemens Nicol
Foto: Peter Nitzsche

TERMIN

Freitag, 23. März 2018
in der “Szenerie” im Theater Drehleier . Rosenheimer Str. 123 . 81667 München

KARTEN

Tel.: 089 / 48 27 42.
https://theater-drehleier.de/programm