7. Mai 2018

Projekte 2018

JUNI 2018:

Die Neue Münchner Schauspielschule gestaltet das 160-jährige Jubiläum
des Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München!

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MOBILE SZENISCHE LESUNG AUS VERBRANNTEN BÜCHERN
Eine Demonstration gegen das Vergessen und als Ausdruck des Protestes
gegen heutige politisch, ideologisch und rassistisch motivierte Ignoranz.

AM 10. MAI 2018 – vor der Staatsoper (19.00h) und im Lichthof des Gasteig (20.00h).

Unsere Schüler*innen aus dem 2. und 3. Jahrgang:
Michaela Bader, Markus Beisl, Lukas Oberhuber und Leon Sandner
lesen GEDICHTE UND PROSA VON ERICH MÜHSAM, MASHA KALEKO, ERICH KÄSTNER, KLAUS MANN u.a.

In Zusammenarbeit mit Wolfram Kastner, Institut für Kunst und Forschung
Künstlerische Leitung, Stimm- und Sprechtraining: Martin Pfisterer, Dozent an der NMS

Vor 85 Jahren verbrannten die Nazis zehntausende von Werken, die für immer ausgelöscht werden sollten.
Die mobile szenische Lesung sieht sich als Fortsetzung der Lesung aus verbrannten Büchern, die tagsüber am Königsplatz stattfindet. An zwei zentralen Orten der größten Münchner Kulturinstitutionen wird mit dieser Performance an die Zeit des Nationalsozialismus und deren Verdrängung erinnert werden. Die jungen Talente der NMS wollen den öffentlichen Raum als Bühne nutzen, um Anstöße zum Nachdenken über die NS-Zeit und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Nachwirkungen des Regimes zu geben.

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W I E D E R A U F N A H M E

Wenn ich mir was wünschen dürfte…
Lieder & Texte aus den Goldenen Zwanzigern und den frühen Dreißigerjahren 

Deutschland zwischen den zwei Weltkriegen: ein politisches Pulverfass, auf dem umso ausgelassener getanzt wird. Kunst und Kultur treiben ungeahnte Blüten und sprengen alte Strukturen. Zwischen versteckten Nischen und groß ausgeleuchteten Bühnen schwelgen die Künste im Exzess. Künstler und Künstlerinnen experimentieren, man gibt sich ganz dem Augenblick hin. Erstmals werden offen sexuelle Freizügigkeit und unkonventionelle Lebensformen diskutiert.  Auf dem Parkett erscheinen starke Frauen wie Marlene Dietrich, Zarah Leander und andere, deren Lieder bis heute nicht an Kraft verloren haben.

Fünf Nachwuchsschauspieler*innen ziehen das Publikum in diese Zeit. Mit Musik und Texten von Friedrich Holländer, Kurt Weill, Joachim Ringelnatz, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht und anderen lassen sie die Wünsche, Träume und die Aufbruchstimmung der Zwanziger und Dreißigerjahre lebendig werden.

Mit den Student*innen der Neuen Münchner Schauspielschule: Alena von Aufschnaiter, Anita Eichhorn, Manuel Feneberg, Sarah Giebel,  Eva-Maria Spiegelhauer
Am Klavier: Anna Brandis
Einstudierung: Marie Brandis, Clemens Nicol
Foto: Peter Nitzsche

TERMIN

Freitag, 23. März 2018
in der “Szenerie” im Theater Drehleier . Rosenheimer Str. 123 . 81667 München

KARTEN

Tel.: 089 / 48 27 42.
https://theater-drehleier.de/programm