17. Dezember 2015

Aktuelle Projekte

Fräulein Julie
von August Strindberg
(* 22. Januar 1849 in Stockholm, † 14. Mai 1912 in Stockholm)

Abschlussprojekt 2021

Der Autor
Schwedischer Schriftsteller und Künstler, umstritten und oft in persönliche Konflikte verwickelt,
1884 Anklage wegen Gotteslästerung, letztlich freigesprochen, 1895 – 1897 Inferno-Krise:
eine ausgesprochen düstere Phase seines Lebens mit Wahnvorstellungen, Realitätsverlust
und Depressionen. Strindberg war dreimal verheiratet.


ES SPIELEN:

Augusta Béloka (Julie)
Studien des Designs, Literatur und
Philosophie in Florenz und Paris.
2021 Abschluss der Bühnenreife an
der Neuen Münchner Schauspielschule.
Auch wenn Corona manches
Projekt (Vorstellungen mit dem
Molière-Projekt der NMS im Theater
an der Rott im März 2021) zerplatzen
ließ, steht sie nun voller Freude mit
einem ihrer liebsten Stücke auf der
Bühne. Im Juni wird sie u. a. mit einer
Rolle von Kleist auf der Bühne im
kleinen Theater Haar beim Lore-
Bronner Preis für die NMS antreten.

Leon Sandner (Jean)
Schauspieler. Gewann 2016 den
Nachwuchspreis des Kabarett-Kaktus.
2017 – 2020 Ausbildung an der Neuen
Münchner Schauspielschule, Diplom
Mai 2020. Festspielhaus München,
Theater HochX, Theaterkollektiv
„Theater im Zwielicht“. Austauschprojekte
mit La Compagnie Maritime
in Montpellier und München.
Im Juli 2021 wird er in „Zwei Männer
ganz nackt“ von Sébastien Thiéry
im Hofspielhaus zu sehen sein.

REGIE
Matthias Christian Rehrl
Theater- und TV-Schauspieler,
Sprecher, Regisseur und Dozent
für Schauspiel an der Neuen
Münchner Schauspielschule,
der München Film Akademie und
der Athanor Akademie Passau.

AUSSTAT TUNG
Katharina Claudia Dobner
Freischaffende Bühnen- und
Kostümbildnerin,
bildende
Künstlerin und Performerin.

Premiere am Samstag, 24. April 2021
Weitere Vorstellung am Sonntag, 25. April 2021

Einstein kultur, halle 4 | 20:00 Uhr
Einsteinstraße 42 | 81675 München

Kartenbestellung: mail@nms-schule.de

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„Und jetzt: die Welt!
Oder es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen“

von Sibylle Berg

Abschlussprojekt 2021

In ihrem Stück „Und jetzt: die Welt!“ („Oder: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen“) lässt Sibylle Bergs Protagonistin ihr noch junges Leben Revue passieren. Eigentlich ein orientierungsloses und planloses Leben. Früher gehörte sie einem gewalttätigen Mädchen-Clan an, der sich schwache Opfer aussuchte, um an ihnen ihre Aggressionen auszulassen. Aus der Mädchen-Bande ist nun eine WG mit drei Frauen geworden (eine Art Ersatzfamilie vielleicht), wo illegal Pharmaprodukte hergestellt und lukrativ per Internet verkauft werden, weil sich aus Studium oder Ausbildung keinerlei Perspektive ergab.

Alle drei sind auf ihrer Sinn- und Liebessuche in der heutigen virtuellen Welt gefangen, die gnadenlos Ansprüche an sie stellt, welche sie nur unwillig erfüllen. Sie sind quasi permanent über alle möglichen Kanäle online und erreichbar. Mit dabei auf dem digitalen Karussell sind die Mutter sowie die „zukünftige Ex-Liebe“ der Erzählerin, die immer wieder „dazwischenfunken“.

Die Art, wie kommuniziert wird, hinterlässt jedoch stets einen Hauch von Anonymität und Einsamkeit. Alle Beteiligten leiden irgendwie an Überfluss, Überdruss und Langeweile. Sie versuchen, – jede auf ihrer Weise – daraus zu entkommen, ob via Warten und Schweigen, via Drogenkonsum oder Shoppen. Und da draußen wäre noch die große, unbekannte Welt, die auf sie wartet. Aber diese verspricht auch nicht viel mehr, oder doch?

Es spielen: Arabella Kappel, Laura Klump, Laurita Lecuona-Guzman, Ricarda Wimmer
Regie: Vincent Kraupner
Dramaturgie und Textredaktion: Dr. Lyla Cestier

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius. Zwei Klassen der Fachgebiete „Game Designe & Management“ und „Motion Designe & Management“ begleiten die Produktion im Rahmen ihres Seminars „Medienpraxis“ und drehen für die Aufführung verschiedene Videoformate.

Dabei sind: Ingrid Amler, Matthias Baudrexl, Tristan Blaukat, Tim Bujack, Daniel Horne, Sonja Jöbkes, Corbinian Köhler, Jonas Langlinderer, David Panzer, Artur Rosin, Anuschka Schauer, Jakob Wolf
Die künstlerische Leitung übernimmt für diesen Bereich Prof. Dimitri Popov, Studiendekan.

PREMIERE: 8. Juli 2021, 20h
Weitere Vorstellungen: 9. und 10. Juli 2021, 20h

Pepper Theater München
Thomas-Dehler-Straße 12,
81737 München
089 / 63 89 18 43
info@kulturbunt-neuperlach.de

Kontakt zur NMS:
Neue Münchner Schauspielschule im ONSTAGE
Aschauer Str. 24 – 81549 München
089 / 34 84 19
mail@nms-schule.de 

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Monsieur de Pourceaugnac
Ballettkomödie von Molière

„Monsieur de Pourceaugnac“ ist eine “Ballett-Komödie”; eine beliebte Gattung am Hofe des “Sonnenkönigs” Ludwigs XIV., sozusagen das “Musical” des 17. Jahrhunderts.

Das Thema greift auf ein bekanntes Komödienmotiv zurück: das Glück eines jungen Liebespaares wird durch die Absichten eines Vaters gefährdet, der seine Tochter mit einem „Provinzler“ vermählen will. Schnell setzt sich eine ausgeklügelte Maschinerie im Gange, um dagegen zu wirken.


Absolvent*innen und Schüler*innen der Neuen Münchner Schauspielschule sowie deren Partnerschule, La Compagnie Maritime aus Montpellier, spielen, singen und tanzen eine deutsch-französische Fassung dieses Komödien-Klassikers.

Augusta Belóka, Carina Bernrieder, Simone Castelmur, Laura Henning, Arabella Kappel, Leon Sandner, Ricarda Verena Wimmer
Pauline Alauzet , Julie Balp, Romain Corouge, Lucie Doucet, Eve Meziani, Axel Mur, Ines Ouchaaou, Marie-Juliette Risler, Thomas Rosquin, Tom Rudelle, Fanny Silbermann

Regie: Pierre Castagné und Vincent Kraupner
Choreographie: Patricia de Anna
Dramaturgie und Textredaktion: Dr. Lyla Cestier
Bühne: N.N.
Kostüme: Monika Staykova
Produktionsleitung und Regieassistenz: Franziska Reng

PREMIERE
März 2022

Theater an der Rott
Theaterstraße 1
84307 Eggenfelden
Tel: +49 8721 126898-0
Fax : +49 8721 126898-13
info@theater-an-der-rott.de                                 
www.theater-an-der-rott.de